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Profilanalyse

Leistungsprofil und differentielle Auswertung

Die Profilanalyse hat das Ziel, signifikante Stärken und Schwächen aufzudecken. Hierzu werden die Ergebnisse der einzelnen Untertests mit dem Gesamtergebnis verglichen. Überschneiden sich die Prozentrangbänder des Untertests mit dem Prozentrangband des Gesamtergebnisses, dann unterscheidet sich der Wert des Untertest nicht signifikant vom Gesamtergebnis. Überlappen sich die Prozentrangbänder nicht, dann liegt entweder eine signifikante Stärke, oder eine signifikante Schwäche vor, je nachdem, ob der Wert des Untertests über oder unter dem Gesamtergebnis liegt.

Die Ergebnisse innerhalb der einzelnen Untertests können auch differenziell ausgewertet werden. Diese Angaben fließen aber nicht in die Bildung der Normwerte ein:

Der Anteil der richtigen Lösungen in jeder Kategorie wird automatisch im Ergebnisprotokoll angezeigt. Die Interpretation der Prozentanteile ist nur dann sinnvoll, wenn ein Kind genügend Aufgaben bearbeitet hat. Mit Hilfe des Statistikmoduls lassen sich die Ergebnisse der differentiellen Auswertung auch in Form von Diagrammen ausgeben.


Inhomogene Leistungsprofile

ProfilanalyseDie verschiedenen Unteraufgaben von ELFE 1-6 weisen in Bezug auf die Gesamtheit der Normierungsstichprobe Korrelationen zwischen 0,518 und 0,734 auf. Die Zusammenhänge zwischen den Untertests und dem Gesamtergebnis liegen demgegenüber etwas höher, da die Untertestergebnisse in das Gesamtergebnis einfließen.

Betrachtet man verschiedene Leistungsgruppen so fällt auf, dass die Untertestergebnisse leistungsschwacher Kinder weniger stark mit dem Gesamtergebnis korrelieren verglichen mit den Ergebnissen leistungsstarker Kinder. Ein inhomogenes Leistungsprofil ist folglich ein Indikator für schriftsprachliche Probleme.